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Das Traditionsgebäude Drucken

Eröffnung des Traditionsgebäudes am 30.08.2003

Voller Stolz und nach unermüdlicher Leistung durch viele fleißige Hände wurde am 30. August 2003 pünktlich zum 10-jährigen Bestehen der Traditionsgemeinschaft das umgebaute Wachgebäude der ehemaligen Richthofen-Kaserne als neues Traditionsgebäude eröffnet .


Symbolische Schlüsselübergabe an den
1. Vorsitzenden, Bernd Frahm

Stellvertretend für den Eigentümer übergab der Bürgermeister von Dedelstorf, Klaus Knühmann den Schlüssel für das Traditionsgebäude an den 1. Vorsitzenden der Traditionsgemeinschaft Dedelstorf, Bernd Frahm.

Hiermit hat die Traditionsgemeinschaft nach 10 Jahren endlich ein eigenes Heim gefunden, um die Werte und Ansichten satzungsgemäß und im Sinne der Gründer zu erhalten und zu pflegen.

Der 1. Vorsitzende erinnerte und dankte bei diesem Anlaß insbesondere an das engagierte Streben seines Vorgängers, des leider zu früh verstorbenen Oberstleutnant Wolfgang Hübener†, der sich stets unermüdlich für dieses Ziel, die Schaffung einer Erinnerungsstätte, eingesetzt hatte.

Zum Gedenken und zur Erinnerung an das Engagement von Wolfgang Hübener† wurde im Beisein seiner Witwe der Traditionsraum im Gebäude in Wolfgang-Hübener-Zimmer umbenannt und eingeweiht.

Viele Erinnerungsstücke und Exponate, die bis heute im Traditionsraum der Hammerstein-Kaserne aufbewahrt wurden können nun einer breiteren Öffentlichkeit an einem würdigen Platz zugänglich gemacht werden.


Traditionsraum in der Zeit von 1994 bis 2003

Nach langem Hin und Her und entgegen vieler Versprechungen konnte die Traditionsgemeinschaft im Dezember 1994 einen Traditionsraum in der Hammersteinkaserne in Wesendorf erhalten. Die Standortverwaltung hatte der noch jungen Gemeinschaft den rechten Kellerteil des Offizier-Kasinos zugewiesen.

In den acht ehemaligen Schutzräumen bestand nun erstmals die Möglichkeit, die Tradition der Richthofen-Kaserne und der ehemaligen Einheiten darzustellen und zu erhalten.

Unabhängig davon wurde weiterhin versucht, noch ein Gebäude der in der ehemaligen Kaserne zu bekommen, um unmittelbar und vor Ort die Tradition und das Gedenken an den ehemaligen Standort würdig zu erhalten und zu pflegen.

Damals zwangen die, trotz 329 Mitgliedern, geringen dem Verein zur Verfügung stehenden Geldmittel dazu, den Traditionsraum in Wesendorf sparsam enzurichten und die Aufbereitung des Raumes kostengünstig zu realisieren.

Ab Februar 1995 war dazu jeden Montag ab 18:00 Uhr im Traditionsraum Arbeitsdienst, zu dem der Vorstand die gesamte Gemeinschaft und nicht nur Vorstandsmitglieder gerne einlud. Außerdem bat der Vorstand auch um Ausrüstungsgegenstände aller Art, vor allem aber aus den ersten Bundeswehr- jahren, um die Sammlung aufzustocken.

Auf dem 1. Jahrestreffen am 29. April 1995 wurden die Mitglieder Rogge, Olfermann, Thiele, Köllner, Stanislawska, Bohn und Meyer für ihren Einsatz und ihre Arbeitsleistungen bei der Einrichtungen des Traditionsraumes in Wesendorf geehrt.

Bereits etwas mehr als ein Jahr später hatte der vorläufige Traditionsraum Offizierheim Keller Wesendorf, wie er nun im Mitgliederbrief zum Jahresende genannt wurde, bereits einen sehenswerten Umfang erreicht. Durch den Einsatz von Kassenwart Werner Martens und Jürgen Olfermann war die Sammlung nun bereits anschaulich präsentiert und durch die liebevolle und detaillierte Herrichtung wirklich sehenswert, der Vorstand dankte und ehrte beide Mitglieder dafür.

In der Kaserne in Dedelstorf war zeitweise eine Außenstelle eines Wittinger Altenheimes eingerichtet, deren Bewohner sich dort, mitten im Grünen auch sehr wohl fühlten, bis Weihnachten 1996 aber wieder zurück nach Wittingen verlegt wurden.

Die Bemühungen um einen Traditionsraum in der ehemaligen Kaserne gingen weiter bis es dann im August 2003, pünktlich zum 10. Geburtstag der Traditionsgemeinschaft zur oben berichteten Eröffnung des neuen Traditionsgebäudes kam.

 

Quellen:

1993-2003 Protokolle der Vorstandssitzungen, Jahresbriefe, W.Martens
2003 Bericht und Fotos: M.Günther