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Panzerartilleriebataillon 35 / 335

3. Batterie

Geschichte:

Anfang Oktober 1962 wurde die 3. Batterie aufgestellt.

Das Bataillon war damit vollzählig und konnte mit allen drei Batterien in Stärke von 347 Mann erstmals zur Begrüßung durch den Bataillonskommandeur, Major Heinrich, auf dem Exerzierplatz antreten.

In den ersten Jahren fand in den Batterien keine Grundausbildung statt. Die Soldaten kamen von Ausbildungskompanien und wurden in Dedelstorf nur noch „zu Artilleristen gemacht“.

Das Panzerartilleriebataillon 35 erhält am 03.03.1966  neue Geschütze des Typs M109 G.

Die Batteriechefs und Batteriefeldwebel der 3./335 sind >auf dieser Seite< aufgeführt.

Patenschaft der 3. Batterie mit der Gemeinde Ahnsbeck

Alle in der Richthofen Kaserne stationierten Einheiten pflegten Patenschaften mit umliegenden Gemeinden. Die 3. Batterie kann dabei auf die längste Patenschaft zurückblicken, denn bereits 1963 wurde die erste Initiative durch die damals noch 3./35 gestartet, als der BattChef Hauptmann Rudolf von Klocke den BttrFw, Feldwebel Heinz Schütte zusammen mit dem BttrOffz Leutnant Henning Sturm ausschickte, eine geeignete und interessante Gemeinde zu erkunden.

Mit einem offenen Geländewagen fuhren die beiden durch die Dörfer und waren in Ahnsbeck angetan von der Schönheit des Ortes mit seiner auffallend breiten, von Rotdornbäumen gesäumten Hauptstraße. Nach einigen Ehrenrunden erkundigten Sie sich nach dem Haus des Bürgermeisters und fanden dort den amtierenden Bürgermeister Herbert Bangemann, einen ehemaligen Kapitänleutnant, der beide Soldaten mit den Worten empfing "Meine Herren, auf Sie warte ich schon lange".

Damit war der Grundstein für die später fast 30 Jahre bis zur Auflösung des Bataillons bestehende Patenschaft zwischen der 3. Batterie und der Gemeinde Ahsnbeck gelegt.

Offizielles Gründungsdatum ist der 10. Mai 1964 als die Soldaten der 3. Batterie erstmals öffentlich in Ahnsbeck anläßlich des Kreisverbandstreffens des Deutschen Soldatenbundes und der Kyffhäuserkameradschaft des Kreises Celle auftraten.

Seinen Eindruck faßte der BttrChef Hptm. v. Klocke damals mit den Worten zusammen: "Die Bevölkerung ist begeistert gewesen, die 3. Batterie hat einen guten Kontakt und auch ein wenig Heimat gefunden."

Seit dieser Zeit bis heute, auch nach Auflösung der Patenschaft ist diese Verbindung durch eine Vielzahl immer wiederkehrender Aktivitäten auf beiden Seiten geprägt. So nimmt noch heute, im Jahr 2005 und damit 11 Jahre nach der Auflösung der 3. Batterie, jährlich eine kleine Abordnung der Reservisten der 3. Batterie am Umzug zum Ehrenmal anläßlich des Ahnsbecker Schützenfestes teil.

In diesem Jahr wurde auch der Gedenkstein an die Patenschaft wieder restauriert.